Aufgrund von Problemen mit dem Gebäudemanagement der Universität Düsseldorf müssen wir den Theorieworkshop „Moderne und Antimoderne“, der am 15.09. und 16.09. stattfinden sollte, verschieben.

Ein neuer Termin – wahrscheinlich im Dezember – wird bald bekannt gegeben.
Die PODIUMSDISKUSSION am 14.09. ist davon NICHT BETROFFEN und wird sich mit dem Themenkomplex Antimoderne und Faschismus befassen.

Wir bitten für eventuelle Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Im Winter 2018/2019 findet der kostenlose Theorieworkshop „Moderne und Antimoderne“ statt, der durch die Gruppe ADH (Association for the Design of History) organisiert wird. Schon am Freitag, dem 14. September, wird in der Volkshochschule Düsseldorf um 17:30 eine Podiumsdiskussion stattfinden, die sich mit den Ursachen für den Aufstieg des Faschismus beschäftigt und die Frage stellt, wie dieser zurückgedrängt werden kann.

Am ersten Workshoptag wird es Vorträge und Diskussionen zu den Themen Moderne und Antimoderne geben. Am zweiten Tag wird die Frage diskutiert werden, ob ein neues, neomodernes Paradigma die Postmoderne ablösen kann und soll, und worin dieses besteht. Zudem werden wir über die Möglichkeiten progressiver Politik und eine mögliche Neuorientierung der politischen Linken sprechen.

Inhalt

Die industriellen und demokratischen Revolutionen haben ein neues Denken erschaffen. Die Moderne steht für Wissenschaft, Fortschritt und die Überwindung aller Tradition. Ihr Programm war die Befreiung der Menschheit durch das Wissen. In Kunst, Philosophie und Politik wurde optimistisch in die Zukunft geblickt. Eine neue Welt des Lichts, der Freiheit und der Technologie schien zum Greifen nahe.

Doch der Verlauf des 20. Jahrhunderts ließ Zweifel aufkommen – Krieg, gebrochene Versprechen und die Zerstörung der Umwelt erschütterten die Vision des Modernismus. Antimodernes Denken nahm Fahrt auf, und der enttäuschte Glaube an die Kraft der Vernunft schlug in sein Gegenteil um.

Wie ist die Moderne aus heutiger Perspektive zu bewerten? War der Fortschrittsgedanke nur ein naiver Traum? Waren die „großen Erzählungen“ des Modernismus gar totalitäre Ideologien, die den Menschen unterdrückten, statt ihn zu befreien? Oder müssen wir uns das Programm der Moderne in angepasster Form wieder aneignen, um die Zukunft, die wir verloren haben, zurückzugewinnen?